Ansprache mal anders – wenn man Ings rekrutieren will

Juni 6th, 2013
First Calling

First Calling, das sind: Tom Deser (Design Experte), Francesco Wiedemann (Gründer und Unternehmer), Lukas Albrecht (Finanz- und Marketingspezialist) und Richard Gruner (Umsetzer und Vertriebler)

Heute gibt es für Sie mal ein kleines Interview mit einer kleinen Firma, die sich “anders sein” auf die Fahnen geschrieben hat. Anders sein im Bezug auf die Ansprache von Bewerbern, im Bezug auf den Kennenlernprozess von Unternehmen (Chef) und Bewerber (zukünftiger Mitarbeiter). Das kann nun alles oder nichts heißen und als Personalmarketeer weiß man eh, dass alle denken, sie seien anders – wir machen natürlich auch alles ganz anders als alle anderen.

Der DB Braukurs

Der DB Braukurs

Ausgegraben haben Max und Steffi die Firma mit dem Namen First Calling und direkt einmal getestet. Vor ein paar Wochen hatten wir gemeinsam mit First Calling Studenten zum Bierbrau Event eingeladen, damit sie dort auf Fachbereiche treffen und in ungezwungener Atmosphäre gespräche führen konnten. Ein Bierdiplom gab´s on Top ;-) . Ein wunderbares Event und die von FirstCalling angedachte Gesprächsatmosphäre war tatsächlich entstanden – nämlich auf Augenhöhe.

Aber lassen wir jetzt mal die vier Jungs zu Wort kommmen, deren Hobby Querdenken ist:

Wie seid ihr auf die Idee gekommen First Calling zu gründen?

Ich habe mich zunächst auf einer Online Bewerbungsplattform für eine Stelle beworben und wurde sehr unpersönlich nach zwei Monaten abgelehnt. Nachdem ich mit meinem älteren Bruder gesprochen hatte und er jemanden aus genau dieser Firma kannte, saß ich zwei Wochen später in der Cafeteria des Unternehmens und unterhielt mich in sehr lockerer Atmosphäre mit einem Mitarbeiter über den konkreten Job.
Daraus entstand die Idee, allen Studenten, die die entsprechende Leistung erfüllen, die Möglichkeit zu geben, persönliche Job-Kontakte – auch ohne großen Bruder – zu knüpfen.
Und genau das machen wir jetzt: Wir organisieren Events, bei denen leistungsfähige Studenten Mitarbeiter ihres zukünftigen Arbeitgebers in lockerer Atmosphäre kennen lernen.

und hat der Name eine Bedeutung?

Calling heißt nicht nur wie oft angenommen Anruf, sondern auch Beruf und Berufung. Studenten können durch uns also ihren First Calling – ihren ersten Beruf finden und gleichzeitig Kontakte knüpfen, die sie nach einem unserer Events als erstes anrufen können, wenn sie einen Job brauchen.

Worin seht Ihr euren Mehrwert? Habt ihr ein Spezialgebiet?

Wir bringen durch unsere außergewöhnlichen Events neuen Schwung in die Recruiting Szene. Bei unseren Events erleben Mitarbeiter Studenten als potentielle Bewerber hautnah und können sich, durch Vorauswahl ermöglicht, in äußerst kleinen Gruppen intensiv mit ihnen über das eigene Unternehmen und Einstiegsmöglichkeiten unterhalten. Bei jedem unserer Events gibt es einen lockeren Rahmen. Dadurch wird die Angst vor “einer Führungskraft” genommen und eine realistische Einschätzung auf Seiten der teilnehmenden Mitarbeiter des Unternehmens wird möglich.

Vielleicht ist euch der Begriff Recrutainment geläufig – seht ihr eure “Produkte” in diesem Kontext?

In gewisserweise schon. Man könnte unser Angebot als “Offline-Recrutainment” bezeichnen. Wir sehen unseren großen Vorteil in den tatsächlich real stattfindenden Begegnungen, die bei unseren Events stattfinden.
Wir glauben, dass gerade diese Begegnungen bei der Jobfindung der Studenten nach wie vor den besten Einblick und das beste Vertrauen in ein Unternehmen bringen können.
Und auch für Recruter und Führungskräfte ist ein realer Kontakt zu jungen potenziellen Nachwuchskräften eine bereichernde Komponente und bringt realistische Einschätzungen der Bewerber mit sich. Bemerkenswert ist, dass laut der IAB Studie der Agentur für Arbeit von 2011 der beliebteste und zugleich erfolgreichste Besetzungsweg von offenen Stellen der Weg über “eigene Mitarbeiter und persönliche Kontakte” ist. Diesen Umstand nutzen wir bei unseren Events.

Nach wie vor ist Personalmarketing und Recruiting nicht das Feld in das Unternehmen die riesen Marketingbudgets stecken. Vor diesem Hintergrund müssen wir also weiterhin extrem auf Effizienz und Sinnhaftigkeit achten. Denkt ihr, dass eure Form der Rekrutierung zielführender ist als die klassischen Wege? und wenn ja warum?

Wir bauen gerade einen Auswahlkatalog für Unternehmen auf, in dem verschiedene Arten von Recruting-Events angeboten werden. Durch Modularisierung schaffen wir es, diese Events sehr effizient organisieren und anbieten zu können. Wir sind Spezialisten, was das Entwickeln von außergewöhnlichen Recruting-Events angeht. Durch dieses Know-How können wir Personalabteilungen optimal im Recrutingprozess unterstützen, die in der Regel nicht darauf spezialisiert sind. Dass unsere Art von Events nachhaltigen Rekrutierungserfolg haben, zeigt zum Beispiel, dass nach unserer Radtour im Sommer 2012 mit nur 12 vorausgewählten Studenten zwei Werkstudentenjobs und eine Festanstellung die Folge waren. Unser Erfolg, mit modular aufgebauten Events und einer hoher Rekrutierungseffizienz, motiviert uns, weitere Events für unsere Kunden zu organisieren.

Vielen Dank für das spannende Interview und noch viel Erfolg bei den zukünftigen Veranstaltungen!

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Suppen Report KW 19 + 20

Mai 17th, 2013
HR mit Weitblick

HR mit Weitblick

Ein Monat voller Feiertage und trotzdem keine Zeit zum Schreiben – so sieht’ s leider aus. Dennoch soll das wichtigste in Kürze einmal aufgegriffen werden.

Wie in jedem Jahr waren wir auch in diesem Jahr auf dem berühmten bonding Camp und haben dort zwei wundervolle Tage verbracht. F2f Recruiting ist einfach unschlagbar und wenn man sich die Zeit nimmt, kann man unheimlich viel erreichen. Diesmal führten @weiss_ma und @steffidemarco eine PowerPointKaraoke Session durch, die in einem abendlichen finalen Battel auf der Bühne vor über 200 bondings ihren Höhepunkt fand. Alles in Allem ein voller Erfolg aus meiner Sicht.

Neben diesem Live Event gab´s aber auch wieder was in der Suppe zum Lesen. So konnte man dem regelmäßigen Twitter Ranking entnehmen, dass @DBKarriere nach wie vor die No 1 ist, aber die Verfolger so langsam aufholen.

Mein heimliches Lieblingsthema stand in den vergangenen Tagen ebenfalls hoch im Kurs. Direkt auf mehreren Blogs wurde zur Mobile-Recruiting Studie aufgerufen. Auf die Ergebnisse bin ich sehr gespannt!

Recrutainment

Saatkorn

Personalmarketingblog

Personalmarketing2Null Blog

In letzter Zeit waren die Studien doch eher etwas ernüchternd, wenn es um Neuerungen wie z.B. Mobile Recruiting ging. Auf dem Multimediablog von Bernd Schmitz gab es den nächsten Dämpfer. „Märkte sind (noch) keine Gespräche“ ist eine Studie der Uni St. Gallen und Virtual Identity, die die Anwendung von Social Media in Unternehmen beleuchtet. Wir sind, glaube ich, alle noch nicht so weit, wie wir seien könnten.

Zum Abschluss des heutigen Reports werfen wir doch noch einen Blick auf unser neu gestartetes MAD Heft der HR Szene – die grüne 3. Viel zu oft haben wir einen riesen Begriffssalat in der Personalmarketing/ Employer Branding/ Recruiting Welt. Wild wird mit den Begrifflichkeiten geworden und alle verstehen etwas anderes drunter. Mit dem Artikel „Äpfel oder Birnen“ deckt Tobi einen weiteren Begriffssalat auf – Recruitingvideos oder Imagepampe? Was haben wir und was wollen wir eigentlich? … ach und was will der Bewerber. Auf jeden Fall ein lesenswerter Beitrag.

 

… und damit wünsche ich ein schönes Pfingstwochenende.

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Suppen Report KW 16 + 17 + 18

Mai 1st, 2013
Frech und erfrischend - hier kann das HR mal abkupfern

Frech und erfrischend – hier kann das HR mal abkupfern

Vor wenigen Tagen war es so weit – ein Junge? Ein Mädchen? … nein ein Blog. Die Grüne 3 erblickte das Licht der Welt und da ich die Jungs kenne, die sich hier im WWW verewigen wollen, habe ich doch recht hohe Erwartungen. Mal anders ausgedrückt, ich denke die Grüne 3 wird das MAD Heft unter den HR Blogs. Von daher dürfen Sie sich sicherlich auf spannende Beiträge freuen.

Die SMPC wird auch in diesem Jahr ihre Tore öffnen und lädt nach Hamm ein. Erwähnt hatte ich das bereits. Heute möchte ich nochmals auf den SMPI (Social Media Personalmarketing Innovator) aufmerksam machen. Die Auszeichnung durfte u.a. meiner einer im vergangenen Jahr mit nach Hause nehmen und in diesem Jahr könnten Sie es sein. Vorschläge sind da nach wie vor gern gesehen.

Kaum scheint die Sonne wieder ein wenig, wachen auch alle HR – Blogger auf und so gab es in den vergangenen zwei Wochen einiges zu lesen. Wie immer kann es neben den von mir erwähnten Artikeln noch weitere sehr spannende Beiträge geben, die ich ggf. übersehen habe – man möge mir dies nachsehen.

Mobile ist mein heimliches Lieblingsthema und wird aus meiner Sicht auch heute noch sehr stiefmütterlich behandelt. Eine mobile Page oder die Möglichkeit sich mobile zu bewerben, ist nur eine Seite der Medaille. Dominik Hahn hat eine gute Ausführung hierzu in seinem Blog gebracht „Mobile Recruiting – Was es beinhaltet“ und auch noch den internen Part (Recruiter/ Hiring Manager) mit hinzugenommen, aber auch das reicht mir persönlich noch nicht. Wenn ich mir das Bild meines Recruiters NG ansehe, so reichen seine Aufgaben und Kompetenzen weit über das, was Jobsuche – Bewerbung – Bewerbermanagementsystem umfassen. Die Frage ist, ob zukünftig überhaupt noch nach Jobs gesucht wird – in einigen Zielgruppen ist das heute ja bereits nicht mehr der Fall. Mein Recruiter wird also zum Vertriebler und benötigt entsprechende mobile Strategien und Tools. Ich denke, dieses Umdenken wird uns noch einige Zeit im Mobile Recruiting beschäftigen und im Recruiting allgemein.

Eine weitere Veränderung in den HR Blogs habe ich dann noch aufgeschnappt. Diesmal entsteht zwar kein neuer Blog, aber ein alter wird verstärkt: Ralf Junge von Absolventa wird ab Mai den Blog „Mein Freund die Arbeitgebermarke“  unterstützen. Auf die Veränderungen bin ich gespannt.

Einblicke in die Stepstone Studie „Jobsuche 2013“ brachte metaHR. Die Keyfacts, die dort aufgezeigt werden, lassen auf eine eher blinde Personalergemeinde schließen. Die Kluft zwischen „wie machen es die Unternehmen“ und „was wünschen sich Bewerber“ ist in einigen Punkten unbegreifbar groß. Da war ich doch ein wenig erschrocken.

Zum Abschluss möchte ich noch auf ein Interview auf Saatkorn verweisen: „Der Student Survey 2013 liegt vor – mit interessanten Erkenntnissen zur Generation Y“ Wieder eine Möglichkeit, sein verschobenes Personalerbild ein Stück weit gerade zu rücken.

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Wie unschuldig sind Ihre Stellenanzeigen?

April 22nd, 2013
Innocent Smoothies als Inspiration für Stellenanzeigen

Innocent Smoothies als Inspiration für Stellenanzeigen

Diesen Beitrag schiebe ich schon recht lange vor mir her. Der Gedanke hatte seinen Ursprung im Sommer des vergangenen Jahres. Seit dem versuche ich den Gedanken greifbarer zu gestalten bzw. in irgendeine Form von Konzept zu gießen, was mir noch nicht vollends gelungen ist. – Drüber schreiben hilft vielleicht.

Von allem möglichen Kram – salopp gesagt – gibt  es 2.0 Varianten. Ob das der Recruiter ist oder das Personalentwicklungskonzept oder oder oder. Ebenso liest man hin und wieder von der Stellenanzeige 2.0. Mal ganz offen gesprochen: was genau war denn an Stellenanzeigen bislang 2.0? Ich möchte nicht alle über einen Kamm scheren. Da waren in den vergangenen Jahren wirklich gute Exemplare dabei. Nichtsdestotrotz wäre es ja schön, wenn gute Stellenanzeigen kein Zufallsprodukt wären.

Aber wie macht man aus einer schnöden Stellenanzeige eine 2.0 Stellenanzeige?

Manche Dinge kann ich auch nicht aus dem Stehgreif beantworten, weswegen man die Antwort klamm heimlich einkreisen muss, um diese dann im letzten Moment zu fassen. Gucken wir uns also mal um, was die Nachbardisziplinen so treiben. Und genau dort – nicht im Personal – habe ich bemerkenswerte „Anzeigen“ entdeckt, von denen wir m.E. hervorragend lernen können.

Wenn ich an Anzeigen von morgen denke, wünsche ich mir persönlich viel Individualität und dies quasi beidseitig. D.h. nicht nur eine sehr individuelle Ansprache der Bewerber, sondern auch eine individuelle Gestaltung von Seiten des Unternehmens. Die Kunst besteht doch darin, den Leser dazu zu bringen, mit uns interagieren zu wollen. Er liest die Anzeige und verspürt den Drang, entweder diese sofort zu teilen, oder aber mit uns Kontakt aufzunehmen. Eine persönliche emotionale Ansprache zu erreichen, dass der Job, den wir Beschreiben quasi zum Leben erwacht und den Bewerber individuell anspricht, ist unheimlich schwer.

An diesem Punkt kommt nun die Unschuld ins Spiel. Es gibt ja noch eine Welt außerhalb der HR Community und dort kann man immer wieder beeindruckende Inspirationen entdecken und meiner Meinung nach gehören die Innocent Smoothies definitiv dazu. Vielen ist die Einzigartigkeit vermutlich nicht bewusst, mit der dieses Getränk beworben und angepriesen wird. Es geht schon beinahe in das Liebevoll über, was man vom Tante Emma Laden von nebenan kennt und bei einem Getränkeunternehmen nicht unbedingt erwarten würde.

Warning! Don´t press the button ->

Warning! Don´t press the button ->

Ich weiß, aus mir spricht natürlich ein heimlicher Innocent Fan und vermutlich ein ONV (Ottonormalverbraucher), der sich u.U. leicht blenden lässt. Doch sehen Sie sich einfach mal nachstehende Beispiele an und spinnen Sie mit mir gemeinsam die Übertragbarkeit auf Stellenanzeigen.

Don´t look at my bottom*. *My boyfriend is the jealous type.

Don´t look at my bottom*.
*My boyfriend is the jealous type.

Innocent hat es in den vergangenen Jahren geschafft, bei mir den Eindruck zu erwecken, dass nahezu jede Flasche individuell gestaltet ist. Jedes Mal entdecke ich wieder neue Details, neue Geschichten oder scheinbar neue Stellen an der Flasche, die ins Design mit einbezogen wurden. Der Kreativität wurden keine Grenzen gesetzt und dennoch ist das CI klar und eindeutig.

... jede Flasche anders und es steht überall was anderes drunter

… jede Flasche anders und es steht überall was anderes drunter

Was mich tatsächlich beeindruckt, ist die Vielfalt, mit der Innocent am Markt präsent ist. Stellen Sie sich mal im Vergleich vor, dass Sie jedes Mal, wenn Sie einen Ingenieursstelle besetzt haben, die Anzeige ändern – und das auf eine liebevolle Art und Weise. Sprich: nicht einfach das Bild austauschen, sondern wirklich tiefer gehen. Den Witz verändern, die Ansprache umstricken (obwohl Sie wieder einen Ingenieur suchen) oder eine Geschichte, die Sie auf der ersten Anzeige begonnen haben, auf der zweiten fortsetzen. Vielleicht haben Sie aber auch ein kleines Emblem, welches auf jeder Anzeige zu sehen ist, aber im Kleingedruckten Bereich immer wieder etwas anderes stellenbezogenes bedeutet. Sie können Rätsel in die Anzeige integrieren, die zur Stelle passen, und u.U. auch mal die Rückseite bedrucken

Ein wunderbarer Vergleich von Eisbären und Erdbeeren

Ein wunderbarer Vergleich von Eisbären und Erdbeeren

Der Witz an den Smoothies ist, dass ich sie auch trinken kann, ohne dass ich all die Kleinigkeiten entdeckt habe. D.h. man sollte die Anzeigen so gestalten, dass man sich in jedem Fall bewerben kann. Die Ausschreibungsnummer binär darzustellen (bei bestimmten Zielgruppen) oder als Matheaufgabe, fände ich zwar witzig, wäre aber vielleicht etwas 2much…

If you´re reading this people are already staring at you.

If you´re reading this people are already staring at you.

Insgesamt halte ich uns Personaler da aber noch für sehr kästchendenkend.

Sollten Sie richtig gute Anzeigen im Netz kennen oder entdecken, die in die Richtung gehen, die ich versucht habe zu beschreiben, freue ich mich über einen Hinweis.

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Suppen Report KW 15

April 15th, 2013
Twitter Sommer

Der Sommer kommt

So langsam komme ich wieder in einen etwas informativeren Wochenrhythmus bei meinen Suppen Reports. Was hätte man denn nicht verpassen dürfen in der letzten Suppen Woche?

Als erstes den Post vom Personalmarketingblog: „Benchmarking Employer Brand Fanpages – März 2013 – ohne Qualität keine Interaktion“ Ein eher kritischer Post bzgl. des aktuellen Geschehens in der Karrierefanpage Szene in Deutschland.

Die Wollmilchsau brachte einen lesenswerten Beitrag zum Thema Corporate Blogs. Nun hatten wir ja gerade erst gelesen, dass Corporate Blogs im Kommen sind. Von daher passt der Post doch wunderbar zur Lage der Nation. Jan Kirchner hat da ein paar treffende Vorurteile zusammengeschrieben und Lösungen formuliert, die ich mit einer Ausnahme auch alle gern berücksichtigen werde – sollte ich mal ein Corporate Blog führen. Die Ausnahme ist das „Zeit Vorurteil“. „Wir haben keine Zeit“ ist keine faule Ausrede. Natürlich muss man hier die Formulierung schärfen, denn es meint eigentlich (meine Sicht): Wir nehmen uns keine Zeit. Letzteres kann aber durch aus begründet sein, denn wie überall gibt es auch im Employer Branding mehr Themen als Köpfe und man priorisiert.

An das Blogthema schließt im Grunde eine sehr spannende Frage an: „PR vs. HR – Wer hat die Lizenz zur Personalkommunikation?“ In einem Forum am 17.05. in Leipzig will die LPRS dieser Frage nachgehen. Helge Weinberg hat vorab schon einmal in seinem Blog einen sehr reflektierten Beitrag verfasst. Beide Seiten müssen sich an die Nase fassen, zusammenrücken und dann das Kind schaukeln. Dem stimme ich zu – wir sitzen in einem Boot: PR und HR. Letzten Endes kann aber nur einer im Lead sein und hier sehe ich den HR Bereich am Steuer. Die beiden Bereiche müssen deutliche enger kooperieren. Haken dran. Vom Know How des PR Bereichs kann HR nur profitieren. Ebenfalls Haken dran. Mit dem Wissen um die Zielgruppen – in diesem Fall die Bewerber – setzte ich HR allerdings bewusst in den Driver Seat – von dort müssen die Impulse kommen. Letzteres ist vermutlich häufig nicht der Fall.

Blicken wir auf meine These aus dem vergangenen Jahr „Die Arbeitgebermarke ist die neue Corporate Brand“ sehe ich noch zahlreiche Konflikte auf uns zukommen, die nur im Dialog gelöst werden können. Das sollten doch zwei Bereiche schaffen, die mit einer gewissen Dialogkompetenz ausgestattet sein sollten.

Zum heutigen Abschluss ein richtig guter Beitrag von Gero auf saatkorn. Das hat nichts mit Schleimen zu tun, der Beitrag triffts genau. Das Thema ist „Digitales Arbeiten: Fluch oder Segen? 5 Thesen aus der Sicht von Gero Hesse“. Ich kann alle 5 Thesen voll unterschreiben. Digitales Arbeiten ist definitiv ein Segen! Der Fluch daran ist letzten Endes nur, dass der Umgang damit geschult werden muss und kein Selbstläufer ist.

Ich wünsche allen einen schönen Wochenstart!

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Suppen Report KW 14

April 8th, 2013

 

Ich wünsche einen schönen Start in die Woche!

Ich wünsche einen schönen Start in die Woche!

Ich will diesmal nicht wieder warten, bis ein Monat vorüber ist, und Content gab es ja zu genüge für meinen Suppen Report. Beginnen wir der Wollmilchsau und einem sehr spannenden Hinweis: „Gelangweilte Nutzer? Folgen für Facebook- Recruiting und Personalmarketing“. Tobias Kärcher greift in seinem Post die aktuelle statistische Sättigung bei Facebooknutzern auf. Eine Erkenntnis, die sich aus meiner Sicht insbesondere für’s Recruiting und Personalmarketing daraus tatsächlich ergibt und ich gern dem Fazit von Tobias anfügen möchte, ist der Wink mit dem Zauenpfeiler, dass die Gleichung Facebook=Social Media nicht der Realität entspricht. Das Wissen, welches man während seiner Social Media Aktivitäten auf Facebook gesammelt hat, sollte man derart entwickeln, dass es eine gewisse Übertragbarkeit bekommt.

Wie ticken denn diese Gen Yer und Zer und überhaupt – ein gern diskutiertes Thema in Personalerkreisen. Mit dem Beitrag „Ist die Zukunft rosa? Erträumt sich die Generation Y Ihre Arbeitswelt von morgen?“ hat Lutz Altmann eine wunderbare Studie auf den Bloggerschirm gerufen. Im Interview mit Theresa Adlassnigg aus dem Projektteam der Studie der Hochschule Pforzheim arbeitet Lutz ein paar Überraschungen heraus. Kernsatz ist: „Individualität ist der Schlüssel zur GenY“ – an sich noch nichts Neues. Gepaart mit den Insights, die einem eher Social Web Aversen Personalmarketing in die Hände spielen, wundert es mich doch. Sind die Gen Yer konservativer als ich dachte? Ich sollte vermutlich weniger von mir selbst auf andere schließen.

Der Recrutainmentblog hat ein schönes Arbeitgebervideo ausgegraben von der Bäckerei Steinecke mit dem Titel „Entdecke dein Talent“. Wie im Beitrag ebenfalls geschildert, gab es doch in der Vergangenheit das eine oder andere eher interessante Video. Dieses ist aber tatsächlich mal gut. Glückwunsch an Steinecke.

Nach langer Zeit ist es nun endlich so weit – entschuldigt bitte meine Ungeduld: Xing hat die IPad App auf den Markt gebracht. Den Hinweis habe ich auf dem Prospective Blog entdeckt: Vielen Dank!

Christoph Fellinger sehe ich im Schnitt einmal im Jahr. Dann machen wir ein hübsches Foto und freuen uns, dass wir uns spätestens im kommenden Jahr wieder an derselben Stelle treffen werden. Auf seinem Blog schaue ich allerdings deutlich deutlich häufiger vorbei. Immer wieder überrascht er mit interessanten Impulsen. Diesmal wartete er mit einer anderen Art von Gastbeitrag auf. Eine Kommentatorin bat er um die Freigabe, ihren Kommentar als Gastbeitrag zu veröffentlichen. Was soll ich sagen: geiler Kommentar – mega geniale Reaktion von Christoph!

Also einfach mal lesen.

Zum heutigen Abschluss wünsche ich dem Jörg Buckmann noch nen schönen Urlaub!

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Suppen Report KW 9 + 10 + 11 + 12 + 13

April 2nd, 2013

Heute vor einem Jahr ist sozusagen der RNG (Recruiter Next Generation) auf die Welt gekommen. Daher mal ein feierliches „Prost!“, bevor ich in den Suppen Report tauche.

Der vergangene Monat und auch die letzen Wochen im Februar waren sehr ereignisreich. Bloggen stand nicht nur bei den HR Bloggern ganz oben auf der ToDo Liste, sondern auch bei den Unternehmen. Auf dem Personalmarketingblog gab es hierzu ein paar sehr interessante Einblicke unter der Überschrift: Wieso, weshalb, warum ein TUI Azubiblog?
Bloggen ist nach wie vor aus meiner Sicht die Königsdisziplin und erfordert relativ viel internen Koordinationsaufwand. Umso schöner ist es, wenn sich immer mehr Unternehmen für dieses Medium entscheiden.

Real Life Formate sind aber ebenso weiterhin gefragt und man sollte seiner Kreativität keine Grenzen setzen. Aus dem Hause DB machte die „DB Summer School“ als Real Life Format auf dem Recrutainmentblog „Schlagzeilen“.
Auch unsere Lokster Seite  wurde lobend erwähnt.

Careerloft hat zudem Einjähriges gefeiert. Auch von mir – vielleicht etwas verspätet – alles Gute zum Geburtstag. Auf saatkorn konnten Sie hierzu ein paar Zeilen lesen.

Dann gab es im vergangenen Monat noch eine Studie zu meinem Lieblingsthema: Mobile Recruiting – durchgeführt von Wollmilchsau (die Atenta Jungs). Verweisen möchte ich hierbei auf die Zusammenfassung auf dem Recrutainmentblog.
Die Ergebnisse sind im Grunde ein wenig schockierend, aber nicht wirklich überraschend, und meines Erachtens wird der Finger nicht ausreichend tief in die Wunde gelegt. Das Mobile ein tatsächlicher Kanal ist, das ist noch kein allgemein gültiges Wissen in Personalerkreisen und daher noch nicht akzeptiert. Überspitzt ausgedrückt: wie kann eine Gemeinschaft etwas vorantreiben und umsetzen, von dem sie glaubt (im Sinne des kollektiven Wissens), dass es eine Spielerei ist, die erst in ein paar Jahren evtl. Realität wird. Die Hausaufgaben, von denen in dem Artikel gesprochen werden, sind in meinen Augen nicht die Karrierewebsites. Meiner Meinung nach fängt es mit einer allgemeinen Schulung der Personaler an und deren Ausstattung mit Smartphones – womit wir beim RNG wären.
Zudem möchte ich Mobile Recruiting ungern nur auf die Website und Apps beschränken. Das ist lediglich die Spitze des Eisbergs. Wenn ich mir vorstelle, dass beispielsweise Geräte wie die PS Vita auf dem Markt sind und ich schon etliche Schüler damit hab rumlaufen sehen, dann … – die bietet mal echten Nährboden für kreative Recruiting Ideen!

Was gab´s noch im Web? Einen denkanstoßenden Beitrag auf dem Karriere.blog. Mit „Hallo Chef! Jede dritte Führungskraft ist ständig erreichbar“ wird ein kleines Tabuthema angeschnitten, welches im RNG Konzept ebenfalls thematisiert wird: 24/7 – always on. Ich selbst – als kleiner Internet Junkie – muss mir an meine eigene Nase fassen. Wie gehen wir mit der neuen Erreichbarkeit um, sind wir in der Lage diese sinnvoll zu nutzen? Letzten Endes müssen wir uns insbesondere im Management fragen, was für Vorbilder wir sind und welche Implikationen wir provozieren. Wenn man nicht bis kurz vor Herzinfarkt arbeitet, kann man keine Karriere machen? Ist das attraktiv für die Gen Y und Gen Z?

Zum Abschluss heute noch ein Kurzkommentar von meiner Seite: Nachdem es im HR Marketingblog stand, möchte ich es hier auch einmal zunächst kurz anbringen: ich werde den DB Konzern zum 01.07. verlassen. Nach 8 Jahren Deutsche Bahn stelle ich mich neuen Herausforderungen bei VOITH. Im Juni werde ich nochmals etwas genauer und mehr dazu schreiben. Also noch ein bisschen Geduld :-)

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Der trojanische Kaffee – oder Karriere to go

März 25th, 2013
Die trojanische Kaffebecheraktion

Die trojanische Kaffebecheraktion

In einem immer enger werdenden Markt wird man erfinderisch und vor allem sportlicher. Der Arbeitsmarkt München und Umgebung gibt unseren Recruitern kaum noch Luft zum Atmen und fordert daher maximale Kreativität, Innovationskraft und Sportlichkeit (Sportlichkeit im Sinne von: möge der bessere Arbeitgeber gewinnen).
In einem dieser Momente besonders knapper Luft war die Idee des trojanischen Kaffees geboren. Kaffeebecher, bedruckt mit Stellenanzeigen, werden Facharbeitern morgens in der S-Bahn vor Schichtbeginn mit Gratis-Kaffee überreicht – als Kaffee ToGo. Die etwas anderen Stellenanzeigen bekommen Beine und schaffen es ggf. in die eine oder andere Werkstatt. So die Idee.

Vergangene Woche hatten mein Team und ich die Gelegenheit, die Idee in die Tat umzusetzen. Am 22.03. trafen wir uns morgens um 3.30 Uhr für unsere erste Nacht und Nebel Aktion. Der Kaffee wurde in aller Frühe von unserer Tochter DB Gastronomie gekocht und morgens um 3:45 Uhr an uns übergeben.

Zurück im Büro haben wir die Caddys mit Kaffee, Zucker und Kaffeesahne bestückt und los ging es. In drei Caddy Teams haben wir die Münchner Stammstrecke bearbeitet. Tourenstart war 4:50 Uhr. Die geplante letzte Tour sollte gegen 6 Uhr im Hauptbahnhof enden. Zudem hatten wir ca. 50 Liter Kaffee geplant zu verteilen und das sollte mit ca. 300 Bechern bewerkstelligt werden.

Wie so vieles, was am Whiteboard entsteht, hinkten auch diese Berechnungen in der Realität. Nun einmal exklusiv unsere Lessons Learned:

  • Um 4:50 Uhr fährt Freitags kaum ein Münchner U-Bahn. Die Facharbeiter, mit denen wir etwas früher gerechnet hatten, kamen erst gegen 5:30 Uhr.
  • Um 27 Liter Kaffee mit 3 Teams in fahrenden S-Bahnen zu verteilen, braucht man 2 Stunden und 10 Minuten und nicht wie angedacht eine Stunde für 50 Liter Kaffee.
  • Ca. 50% der Fahrgäste hat sich riesig über die Aktion gefreut und dies auch Kund getan – leider wollten die keinen Kaffee trinken sondern lieber Tee.

Die Reaktionen der Fahrgäste haben gezeigt, dass die Aktion ins Schwarze getroffen hat. Ob sich dies auch in Bewerbungen niederschlagen wird, wird sich zeigen. Zumindest wird dies keine einsame Einzelaktion bleiben.

Ein großes Dankeschön an mein Team!!!!

 

Auf Facebook können Sie sich noch ein paar weitere Fotos von der Aktion ansehen.

 

Das Kaffee-Team

Das Kaffee-Team

Zum Abschluss noch ein ganz kurzes Nacht-Video – Einblicke in “morgens um halb 4 Kaffee besorgen”.

 

 

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Einsam unter Vielen

März 11th, 2013
Tanzen

Das Leben ist wild und man kann es nicht kontrollieren. Probiere darauf zu tanzen.

Das Gen Y Feeling hat man vermutlich nicht so oft, wenn man aus der Gen Xer Richtung kommt. Man mutmaßt, wie das wohl ist, wenn die neuen digitalen Generationen auf verstaubte Akten treffen, aber so richtig erlebt, haben wir Suppenschwimmer (frei übersetzt: Personaler, die zwischen den Generationen sitzen), dass wohl noch nicht. Unabhängig vom Alter gehöre ich selbst auch der Gruppe an, die zwischen den Welten steht. In der einen groß geworden und dann doch in die andere verliebt. Man ist mittlerweile in beiden ein bisschen Zuhause.

Vor zwei Wochen nun war ich mal wieder auf einer Konferenz – keine, die man kennen müßte. Der Inhalt war Top und die Konferenz war damit super. Darum soll es in meiner kleinen Geschichte auch nicht gehen. Vielmehr möchte ich das Gefühl beschreiben, ja fast ein Unverständnis, mit dem ich diese Konferenz durchlebte.

Ca. 100 Menschen in einem Saal – spannende Themen – ein Top Referent – das war das Setting. Mir war es zu Beginn gar nicht so ins Auge gefallen, dass es eine Kommunikationsdimension weniger gab, als ich es nun mittlerweile durch verschiedene Social Media lastige Konferenzen gewohnt war. Ob Twitterwallr oder grundsätzlich der parallele Austausch über soziale Netzwerkstrukturen, beides war nicht vorgesehen. Solange noch alle eintrudelten und bei einer kommunikativen Tasse Kaffee sich austauschten, vermisste ich die moderne Technik nicht. Aber als es dann losging und die ersten Sätze den Raum erfüllten, kribbelte es mir in den Fingern. Ob auch andere Teilnehmer, dieses Bedürfnis sich live auszutauschen verspürten? Ich wollte dem Referenten gern ein direktes Feedback zu seinen passenden Worten geben. Szenarien konstruierten sich in meinem Kopf. Einfach aufstehen, laut in den Saal rufen: “#Volltreffer – ganz meine Meinung #HKP13″? Vermutlich keine gute Idee – zumal das retweeten eine echte Herausforderung gewesen wäre.
Meine Gedanken schweiften durch den Raum und ich suchte nach einer Lösung. Naheliegend wäre die Installation einer Twitterwallr gewesen, die Definition eines #Tags – alles Dinge, die man hätte im Vorwege klären müssen. Andererseits wäre es nicht lustig bzw. interessant gewesen, denn der Referent hätte die Tweets nicht in seine Rede integriert, zumal die wohl alle aus meiner Feder geflossen wären. “Der Ullah wieder, mit seinem überzogenen Mitteilungsbedürfniss – jetzt bepflastert der auch noch unsere Beamerwand mit seinem Twitterzeug.”
Meiner Meinung nach wäre die Bereitstellung von Technik nicht hilfreich gewesen. Die Akzeptanz bzw. das Verständnis für eine neue – m.E. verbesserte – Kommunikation ist in vielen Zielgruppen heute noch nicht vorhanden. Mit einem kleinen Link zum Employer Branding sehe ich diese Akzeptanz in vielen Unternehmen auch noch nicht, was die Attraktivität dieser Unternehmen ggü. den digitalen Generationen senkt.
Was ist damit nicht gemeint? Videochats, Wikis, Chaträume, u.d.m.
Klar die gehören auch zum neuen Zeitalter und sind ebenso Teil der modernen Art zu kommunizieren. Aber auf der Konferenz, in dem Raum mit 100 anderen Teilnehmern, hätten mir die aufgezählten Tools nicht geholfen. Hier fehlte das Verständnis für das Teilen von Informationen und zwar in einer leicht ungezielten Art und Weise. Es geht darum Kontaktpunkte zu legen, ohne zu wissen, ob diese jemand im Raum aufgreifen wird. Mein einziger Anhaltspunkt, dass jemand auf meine Posts einsteigt, ist die Tatsache, dass wir im Moment der Konferenz alle ein gemeinsames Interesse haben, welches uns vereint.
Für Referenten und auch Führungskräfte bedeutet das Einlassen auf diese Art der Kommunikation, ein Stück Macht aus der Hand zu geben – Kontrolle zu verlieren.
Bereitstellung von Infrastruktur ist ein langfristiger Lösungsansatz, den Unternehmen unbedingt gehen sollten, denn früher oder später gibt es nur noch “uns”. Kurzfristig muss aber deutlich mehr im Bereich Schulung und Entwicklung insbesondere des mittleren und des Top Managements getan werden.

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Suppen Report KW 6 + 7 + 8

Februar 25th, 2013

Es sind wieder einige Tage seit dem letzten Report vergangen und einige Beiträge online gegangen. Was mich in der letzten Woche allerdings wirklich gewurmt hat, war, dass ich zum zweiten Mal das HR BarCamp verpasst habe. Im nächsten Jahr habe ich nun keine Ausrede mehr und werde mir den Termin so früh wie möglich blocken. Mit seinem Ausblick auf metaHR hatte Christoph den Mund auch richtig wässrig gemacht. Auf Twitter habe ich versucht alles mitzuverfolgen, aber die Tweetflut hat mich im positiven Sinn erschlagen. Eine super Zusammenfassung finden Sie auf dem PM2Null Blog. Danke @Henner!

Ein Beitrag auf dem Bewerberblog hatte recht schnell meine Aufmerksamkeit erregt. Der Titel „Die neue Macht der Mitarbeiter“ sprach mich direkt an. Die Situation, der sich die Unternehmen heutzutage stellen müssen, ist dort gut auf den Punkt gebracht worden. Einer Sache möchte ich aber widersprechen, auch wenn es vielleicht nur eine Wording-Geschichte ist. „Die Gefahr für Unternehmen ist groß“ – würde ich gern ersetzen durch „Die Chancen für Unternehmen sind fast unbegrenzt“. Kompetenzmangel in einem Unternehmen – unabhängig vom Bereich – ist immer ein großes Risiko.

Saatkorn hatte in den vergangenen Wochen einiges zu bieten. Das Interview mit Potentialpark war super und auch das Interview mit Whatchado. Mein eigenes Interview ging dann in der vergangenen Woche online zum Thema „Recruiter next generation“ und dann gab’s noch ein wunderbares Video  von Heineken. Was soll ich sagen, den HR Excellence Award hat saatkorn verdient.

Henner war auch vor dem HRBC13 schon sehr fleißig. Denn auf dem Personalmarketing2Null Blog gabs ein schönes Doppel-Interview mit Dominik Hahn und Christoph Fellinger zum Online-Seminar „E-Recruiting für HR-Profis“.
Meine Empfehlung: einfach mal lesen 

Was hat sich denn im Twitterland getan. Jo´s Twitter Ranking war wieder klasse. Irgendwann – und da biete ich mich auch gern an – sollte man da mal alle Daten auf den Tisch legen und versuchen so ein paar versteckte Lessons learned herauszuziehen. Denn auch ich bin nach wie vor überzeugt, dass Twitter ein wichtiger Kommunikationskanal ist im Kontext Arbeitgeberpositionierung – siehe auch „Warum ich glaube, dass sich Twitter durchaus als Kanal der (Corporate-) Karriere-Kommunikation lohnt

Zum heutigen Abschluss möchte ich noch zwei sehr lesenswerte Artikel auf dem Personalmarketingblog verlinken bevor ich Sie in die Woche entlasse:

PS: vielleicht ein bisschen viel Lob in dieser Woche, aber in den Artikeln spürt man, glaube ich, noch die guten Neujahrsvorsätze ;-)

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